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Gesundheit

Gesundheit

G.B.Schmid:

"Gesundheit ist ein prozeßhafter Zustand des Wohlbefindes im Sinne eines ausgeglichenen Fließgleichgewichts." (Gary Bruno Schmid, Selbstheilung stärken, S. 46)

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung:

  • "Gesundheit ist ein zentrales gesellschaftliches Gut, dessen Bedeutung weit über die Frage „Präsenz oder Abwesenheit“, d.h. Wohlbefinden oder Krankheit, hinausgeht.
  • Gesundheit ist ein Grundwert, auf den jeder Anspruch hat, kann also durchaus als eines der wesentlichen Fundamente einer Gesellschaft verstanden werden.
  • Gesundheit ist aber auch ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft, in der Wissenschaft, im Erziehungs- und Ausbildungswesen und nicht zuletzt auch bei den sich derzeit abzeichnenden Verschiebungen oder Neujustierungen globaler Kräfte- und Machtverhältnisse.
  • Ebenso ist Gesundheit ein zentrales Element im Innovationsgeschehen, und zwar nicht nur als Ziel von Innovationsaktivitäten, wie beispielsweise der Bereitstellung neuer
    therapeutischer Konzepte, neuer Diagnostika oder medizintechnischer Geräte."

"Gesundheit ist kein statischer Zustand, sondern das aktuelle Ergebnis der jeweils aktiv betriebenen Herstellung und Erhaltung der sozialen, psychischen und körperlichen Aktionsfähigkeit des Menschen. Gesundheit ist damit eine immer wieder neu herzustellende Balance zwischen Belastungen und Ressourcen. (S. 12)

Ein umfassendes Verständnis von Gesundheit berücksichtigt neben der physischen und sozialen Umwelt auch die psychische Dimension. Denn „dem Leben einen Sinn abgewinnen, auch wenn der Körper nicht mehr dem funktionalen Gesundheitsbegriff entspricht“, das Leben in jeder Lebenslage sinnvoll gestalten und Lebenskräfte aktivieren“, ist ein „gesundheitsfördernder“ Faktor, der alle Menschen, ob gesund, krank oder behindert, gleichermaßen betrifft (ISPM, 2004, S.7).

Gesundheit ist der Gegenbegriff zur Krankheit; er ist zugleich aber mehr als deren bloßes Fehlen. Gesundheit hat einen positiven Gehalt – wie auch Krankheit nicht nur als Einschränkung oder Verlust von Gesundheit verstanden werden kann. Gesundheit ist – wie Krankheit – auch immer ein normativer Begriff, der sich auf Konzepte der Therapie, auf die Lebensweise der Menschen und die Gesundheits- und die Innenpolitik der Staaten auswirkt. (Gesundheit neu denken. Fragen und Antworten für ein Gesundheitssystem von morgen, S. 8)

„Gesundheit geht in Biologie nicht auf“, die menschliche Gesundheit verbindet Natur, Technik, Gesellschaft, und Kultur (von Engelhardt, 2004).

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Gesundheit

G.B.Schmid:

"Gesundheit ist ein prozeßhafter Zustand des Wohlbefindes im Sinne eines ausgeglichenen Fließgleichgewichts." (Gary Bruno Schmid, Selbstheilung stärken, S. 46)

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung:

  • "Gesundheit ist ein zentrales gesellschaftliches Gut, dessen Bedeutung weit über die Frage „Präsenz oder Abwesenheit“, d.h. Wohlbefinden oder Krankheit, hinausgeht.
  • Gesundheit ist ein Grundwert, auf den jeder Anspruch hat, kann also durchaus als eines der wesentlichen Fundamente einer Gesellschaft verstanden werden.
  • Gesundheit ist aber auch ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft, in der Wissenschaft, im Erziehungs- und Ausbildungswesen und nicht zuletzt auch bei den sich derzeit abzeichnenden Verschiebungen oder Neujustierungen globaler Kräfte- und Machtverhältnisse.
  • Ebenso ist Gesundheit ein zentrales Element im Innovationsgeschehen, und zwar nicht nur als Ziel von Innovationsaktivitäten, wie beispielsweise der Bereitstellung neuer
    therapeutischer Konzepte, neuer Diagnostika oder medizintechnischer Geräte."

"Gesundheit ist kein statischer Zustand, sondern das aktuelle Ergebnis der jeweils aktiv betriebenen Herstellung und Erhaltung der sozialen, psychischen und körperlichen Aktionsfähigkeit des Menschen. Gesundheit ist damit eine immer wieder neu herzustellende Balance zwischen Belastungen und Ressourcen. (S. 12)

Ein umfassendes Verständnis von Gesundheit berücksichtigt neben der physischen und sozialen Umwelt auch die psychische Dimension. Denn „dem Leben einen Sinn abgewinnen, auch wenn der Körper nicht mehr dem funktionalen Gesundheitsbegriff entspricht“, das Leben in jeder Lebenslage sinnvoll gestalten und Lebenskräfte aktivieren“, ist ein „gesundheitsfördernder“ Faktor, der alle Menschen, ob gesund, krank oder behindert, gleichermaßen betrifft (ISPM, 2004, S.7).

Gesundheit ist der Gegenbegriff zur Krankheit; er ist zugleich aber mehr als deren bloßes Fehlen. Gesundheit hat einen positiven Gehalt – wie auch Krankheit nicht nur als Einschränkung oder Verlust von Gesundheit verstanden werden kann. Gesundheit ist – wie Krankheit – auch immer ein normativer Begriff, der sich auf Konzepte der Therapie, auf die Lebensweise der Menschen und die Gesundheits- und die Innenpolitik der Staaten auswirkt. (Gesundheit neu denken. Fragen und Antworten für ein Gesundheitssystem von morgen, S. 8)

„Gesundheit geht in Biologie nicht auf“, die menschliche Gesundheit verbindet Natur, Technik, Gesellschaft, und Kultur (von Engelhardt, 2004).