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Die 12 großen Gesundheits-Trends

Die 12 großen Gesundheits-Trends

Das Bewußtsein der Menschen nimmt allgemein zu. Überall wird immer mehr bewußt, daß es mehr als das materielle Leben und den physischen Körper gibt.

  • Dabei lernen die Menschen, auch die Hintergründe und Zusammenhänge (z.B. Kränkung macht krank!) zu beachten und einzubeziehen, wenn es um Gesundheit und Krankheit geht. Sie verstehen, daß sie immer mehr Selbstverantwortung für ihr Leben übernehmen können und sollten – auch für die Gesundheit.
  • Dabei wird auch klarer, daß so viele Potentiale in den Menschen ungenutzt bleiben, und daß Menschen krank werden, wenn sie ihre Potentiale nicht leben und ihre Möglichkeiten nicht verwirklichen.

So geben die manifestierten Krankheiten auch immer mehr Anregung zum Denken über uns und unser Leben, zur Suche nach dem Sinn dieses Lebens und auch von Krankheiten, zum Wiederentdecken unseres geistigen Wesens-Kernes,  des wahren spirituellen Seins. Die Fesseln des Matrix-Gefängnisses bröckeln. Und wenn diese Manipulationen unseres Denkens und Glaubens  durchbrochen werden, beginnt der Weg vom Gewordenen zum Werdenden. Menschen beginnen,

  • einerseits, die alten “Teufelskreise” zu durchschauen, loszulassen und aufzulösen, sowie
  • andererseits, nach innen zu gehen und sich selbst zu erkennen und dann über sich hinaus  zu wachsen.

1) Das Interesse der Menschen für Gesundheit wächst

Immer mehr Menschen wollen gesünder leben: Gesundheitstourismus, Wellness, gesundheitsbezogene Angebote für Sport und Freizeit, Yoga-Kurse, Entspannungs-Methoden, Schönheitsoperationen, Massagen, Appetitzügler usw.

“Unsere Zeit will, daß die Menschen sich mit dem Thema “Wie werde ich gesund?” auf den Weg machen. Denn die bewußte Suche nach Gesundheit ist die Suche nach einem bewußten  Durchdringen der Zusammenhänge von Leib, Geist und Seele.

Gesundheitsthemen sind, auf welcher Ebene auch immer, das Suchfeld danach, sich und die Welt auf einer höheren Stufe wahrzunehmen zu lernen. Darum nimmt der zweite Gesundheitsmarkt, der über die reine Grundversorgung hinausgeht, heute eine immer größere Rolle ein. Ein Belächeln, daß so viele Menschen heute zu Psychiatern, Coaches, Masseuten, Hypnotiseuren, Paarberatern, energetisch arbeitenden Therapeuten usw. laufen, ist vor diesem Hintergrund genauso unangebracht wie das geflügelte Wort von der Therapeutenschwemme.” (Theodor Hundhammer: Heileurythmie – Quo Vadis?: Thesen und Denkansätze, Visionen und Aktionen, S. 24)

2) Das Verständnis von Gesundheit ändert sich

  • Gesundheit bekommt immer mehr eine existentielle, kulturelle und soziale Dimension.
  • Healthness: Gesundheit wird ganzheitlich – Zukunftsinstitut
  • Überwindung der “biomedizinische Perspektive” der Schulmedizin hin zur Wahrnehmung des Menschen als “bio-psycho-soziale” Einheit
  • Ergänzung der Pathogenese durch Salutogenese mit Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung
  • Veränderung der Wahrnehmung von Ursache und Wirkung bei Gesundheit/Krankheit durch die Psycho-Somatik und Stress-Erleben.
  • Die Kritik an der Medizin als “Wissenschaft” und am Medizin-Betrieb als Geschäft nimmt zu.
  • Die (Schul-)Medizin verliert die Dominanz über Gesundheit und Krankheit in der Gesellschaft.

3) Die Erwartungen von Patienten an das Gesundheits-System ändern sich

4)  Die Lebenszeit der Menschen wird länger

5) Die Arten von Krankheiten verändern sich

1. Chronische Krankheiten

Wandel von Akutkrankheiten hin zu “chronischen” und vermeidbaren Erkrankungen wie HerzkrankheitenKrebs, chronische  Atemweg-erkrankungen und Diabetes

2. Psychische Störungen

Wandel von körperlichen Krankheiten hin zu  psycho-somatischen, psychischen und psycho-sozialen Störungen 

Verschiedene Stressoren des modernen Lebens führen zur Zunahme von psychosozialen Belastungen und psychischen Störungen

Tabelle: Zunahme psychosozialer Belastungen moderner Gesellschaften (modifiziert nach Weber, 2007)

Psychische Störungen nehmen rapide zu

3. Neue Krankheiten

a) Elektrosensibilisierung durch allgegenwärtige Störung des menschlichen Körpersystems durch Elektrosmog aus technischen physikalischen Feldern (Computerisierung, Mobilfunstrahlung, Mikrowelle u.a.)

b) Allergien auf alles (Künstliche, Industrielle, Zerstörerische) breiten sich wie Seuchen aus, wegen Umweltgiften, unseren Lebensstil, Hygienemaßnahmen, zu wenig Kontakt mit Tieren, Keimen und der Natur

c) Krankheiten durch  Chemtrails 

6) Die Individualisierung von Gesundheit und medizinischer Behandlung kommt 

Die Zukunft gehört der individualisierten medizinischen Behandlung, basierend

  • auf der Gesundheitshistorie eines Menschen,
  • auf genetischen Informationen des einzelnen Patienten, die immer einfacher und billiger zu erhalten sind, sowie
  • auf dessen persönlichen Bedürfnissen.  (Umbruch im Gesundheitssektor)

7) Alternative Behandlungs-Methoden werden gefordert

Das Vertrauen in die Schulmedizin sinkt und wird zunehmend durch alternative Behandlungsmethoden in Frage gestellt. Die Menschen suchen nach neuen, unkonventionellen Wegen, um gesund zu bleiben. Sie wollen dabei ein ganzheitliches Konzept, das sie einerseits gesund hält und auf der anderen Seite die Lebensqualität steigert. Der Ruf nach Alternativen ist also nicht nur als Kritik, sondern eher als Zusatzoption, als Add-on zu verstehen.

Nach der Philips Gesundheitsstudie (2015, S. 29) lassen sich die Trends im Gesundheitswesen folgendermaßen zusammenfassen.

Gesundheit…

… wird individuell.
… wird ganzheitlich.
… geschieht auf Augenhöhe.
… wird patientenzentriert und offen – wird zum Gemeinschaftsprojekt.
… verbindet Präzisionsmedizin und Menschlichkeit.
… wird spielerisch und unterhaltsamer.

8)  Der Anteil des Gesundheitssystems am Bruttosozialprodukt (BSP) wird größer

Die Gesundheits­ausgaben in Deutschland haben im Jahr 2017 erstmals die Marke von 1 Milliarde Euro pro Tag überschritten. Für 2017 prognostiziert das Statistische Bundesamt (Destatis) einen Anstieg der Gesundheits­ausgaben gegenüber 2016 um 4,9 % auf 374,2 Milliarden Euro. Von 2015 zu 2016 hatten sie sich um 3,8 % auf 356,5 Milliarden Euro oder 4 330 Euro je Einwohner erhöht. Dies entsprach einem Anteil von 11,3 % am Bruttoinlandsprodukt.

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Gesundheitsausgaben/Gesundheitsausgaben.html

Deutschland hat die zweithöchsten Gesundheitsausgaben in der EU

Bildergebnis für gesundheit, bruttosozialprodukt

Bildergebnis für gesundheit, bruttosozialprodukt

9) Die Gesundheit wird als nationaler und Weltmarkt enorm wachsen

Studie “Global Healthcare Private Equity and Corporate M&A Report“  von der internationalen Managementberatung Bain & Compan:

  • „Die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen wird in den kommenden Jahren weiter steigen – und zwar unabhängig von der konjunkturellen und politischen Entwicklung.“ (Dr. Franz-Robert Klingan, Partner bei Bain & Company)
  • „Das Gesundheitswesen ist konjunkturunabhängiger als die meisten anderen Branchen, der Trend in Europa ist eindeutig positiv. Viele Private-Equity- Fonds wollen die Wachstumschancen in der Gesundheitsbranche nutzen, die sich aus der Demografie, dem anhaltenden Kostendruck und der eingesetzten Konsolidierung ergeben. Und in Zeiten, in denen die Sorge vor einer Rezession umgeht, sind Investitionen im Gesundheitssektor attraktiv.“ 

1. Der erste Gesundheitsmarkt wächst

2. Der zweite Gesundheitsmarkt wäachst

Er umfasst nach allgemeinem Verständnis freiverkäufliche Arzneimittel und individuelle Gesundheitsleistungen, Fitness und Wellness, Gesundheitstourismus sowie – zum Teil – die Bereiche Sport/Freizeit, Ernährung und Wohnen.

Berechnungen schätzen für 2005 Ausgabenvolumina für den zweiten Gesundheitsmarkt in der BRD unter Einbezug des genannten erweiterten Begriffs der Gesundheitswirtschaft von fast 55 Mrd. Euro. Allein seit 2006 sind die privaten Gesundheitsausgaben um 6 % p. a. gewachsen. (Der zweite Gesundheitsmarkt)

3.  Gesundheits-Export der BRD wächst

Im Jahr 2017 betrugen die Exporte der deutschen Gesundheitswirtschaft über 126 Mrd.Euro – und damit 8,4 Prozent der Gesamtexporte. (BRD-Gesundheitsminsterium)

4.  Vom Patienten zum Konsumenten

Die Macht der Verbraucher wächst. Sie haben nicht zuletzt dank digitaler Innovationen mehr Auswahlmöglichkeiten und nutzen diese auch. Damit werden Themen wie Kundenorientierung, Transparenz und Convenience in der Gesundheitsbranche nun ebenfalls zu wichtigen Erfolgsfaktoren. (Umbruch im Gesundheitssektor)

5.  Branchengrenzen verschwinden

Amazon kündigte 2018 an, gemeinsam mit JP Morgan Chase und Berkshire Hathaway einen Gesundheitsdienstleister zu gründen. Auch Alibaba, Apple, Samsung und Tencent investieren verstärkt in das Gesundheitsgeschäft.

6. Regeln für Medizin und Gesundheit werden geändert

Neue Regeln für Medizinprodukte in der EU und in China, der Brexit und die US-Steuerreform zwingen Gesundheitsanbieter weltweit, ihre Geschäftsmodelle anzupassen. Weitere Regulierungen sind zu erwarten, u.a. aufgrund der hohen Medikamentenpreise in den USA und in Europa.  (Umbruch im Gesundheitssektor)

10) Das Gesundheits-System wird immer mehr digitalisiert

Hightech-Konzerne steigen in den Gesundheitsmarkt ein mit neuen Technologien wie Advanced Analytics, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen.

11) Die Gesundheit wird durch Globalisierung und Mobilität riskanter

Die zunehmende Globalisierung wirkt sich auf die Wirtschaft, die Verstädterung, den Verkehr, die Ernährung und auf die Lebensweise aus. Das hat auch Folgen für das weltweite Gesundheitswesen. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts bildeten sich dort neue Problemfelder heraus. Die bisher klar definierten Grenzen zwischen “reichen” und “armen” Ländern verschwimmen immer mehr

12) Die Gesundheit wird als weltpolitischer Faktor wachsen

  • Der Zusammenhang von Gesundheit und (materiell-technische) Wohlstand der Menschen.

Das Pro-Kopf-Einkommen hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit und die Sterblichkeit.

In den Ländern mit hohem Einkommen sterben die meisten Menschen an nichtübertragbaren Krankheiten. Diese werden auch „Zivilisationskrankheiten“ genannt, weil sie durch bestimmte Lebensgewohnheiten begünstigt werden. Dagegen machen Verletzungen, z. B. durch Unfälle, und Infektionskrankheiten wie Malaria oder Tuberkulose, jeweils nur 10 % aus.

In den Ländern mit mittlerem Einkommen – dazu gehören die meisten Schwellenländer – haben auch die nichtübertragbaren Krankheiten den größten Anteil. Der Anteil von Infektionskrankheiten allerdings nimmt zu und betrifft bereits 22 % der Todesfälle.

In den Ländern mit niedrigem Einkommen sterben die meisten Menschen an Malaria, Aids oder Tuberkulose, also an Infektionskrankheiten, die zusammen 61 % ausmachen. (Quelle: http://ddc.arte.tv/unsere-karten/die-globalisierung-der-krankheiten)

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